LED Lampen

14.03.2014  LED Lampe GU9

Es entspricht leider nicht der Realität, dass LED-Leuchtmittel immer eine Lebensdauer von über 25000 Stunden haben. Inzwischen ist die 2. in 2 Jahren ausgefallen, Grund genug der Sache nachzugehen.

Nach der Demontage der G9-3124C zeigte sich eine sehr einfache Schaltung, bestehend aus Kondensator, Brückengleichrichter, Elko, Vorwiderstand und dann die 24 LED vom Typ PLCC6 5050. Ein Überprüfung der einzelnen Bauelemente ergab, dass eine LED, bestehend aus 3 LED-Chips in einem Gehäuse, regelrecht durchgebrannt war. Da alle LED in Reihenschaltung betrieben werden, leuchtete die gesamte Lampe nicht mehr.

Die Einzel-Cips im Gehäuse sind einzeln auf Pins herrausgeführt, so dass ich mit einer kleinen gelöteten Verbindung aus 0,1 mm Draht den defekten Leuchtchip überbrücken konnte und somit die gesamte Lampe wieder funktioniert.

Das Foto entstand beim Testbetrieb an einem Stelltrafo, bei 240V ist die Blendwirkung so groß, dass einzelne Chips nicht mehr erkennbar sind. Dass nun letztlich ein Leuchtpunkt von 72 fehlt, ist optisch nicht zu erkennen und hat keinen Einfluss auf die Gesamthelligkeit: Reparatur erfolgreich

Nachtrag 31.01.2015:
nun ist die nächste Lampe dieser Serie ausgefallen, ich musste erneut eine LED brücken, um sie weiterzuverwenden.

Nachtrag 12.08.2015:
weitere Lampen dieser Serie ist ausgefallen, dieses Mal war eine Reparatur nicht mehr möglich.
die gesamten Lötstellen sind korrodiert, Leiterzüge lösen sich ab. Die schlechte (vermutlich chinesische) Produktion hat die Soll-Lebensdauer nicht erreichen können. Ersatzkauf wurde notwendig.

 

Nachtrag: 15.08.2015:
Ersatz der alten Charge durch G9 mit 48 SMD-LED, 3,5 Watt, 230 Lumen, 3000 Kelvin

 

Nachtrag 30.12.2016:
inzwischen gab es beim Nachkauf aus dem Jahr 2015 ebenfalls die ersten Ausfälle. Trotz anderer LED-Chips sind bereits wieder 3 Leuchtmittel ausgefallen. Auch hier wieder ursächlich das durchbrennen einzelner LED. 

 

Um die Lampe weiterhin nutzen zu können, war hier die Entfernunge und Überbrückung der LED notwendig.
Hierbei war hilfreich, dass das Gehäuse nicht verklebt war, sondern nur eingerastet. Ob ein solch einfacher Zugriff zu netzspannungsführenden Teilen CE-konform ist, wäre eine andere Frage.

Im fotografiertem Fall war die durchgebrannte LED sehr einfach durch optische Begutachtung zu ermitteln, bei den anderen Lampen musste die jeweilige defekte LED mittels durchmessen herausgefunden werden.

 

Nachtrag 16.04.2017: Von der Beschaffung von August 2015, Verkauf durch Firma Lichtrevolution, beträgt die Ausfallrate inzwischen 100%

 

An jedem Leuchtmittel musste ich einzelne LED auslöten und die Anschlüsse brücken. 

Insbesondere G9 LED scheinen noch große Probleme zu haben, die ebenfalls im Hause in großer Zahl eingesetzten GU10 LED (14 Stück) zeigten nach anfänglichen Ausreißern absolute Zuverlässigkeit.